Vault Backup

This commit is contained in:
2026-06-25 16:19:14 +02:00
parent a6835d5942
commit 14d0dfea1a
10 changed files with 73 additions and 7 deletions
@@ -1,16 +0,0 @@
---
tags:
- Note
- Uni
timestamp: 22.04.2026 - 13:10
title: 01. Übung - Note
---
![[logo.png]]
Studienleistung: Referat im Seminar
Prüfungsleistung: Hausarbeit
[Opak hbk Bibliothek](https://www.hbk-bs.de/infrastruktur/bibliothek/recherche/)
![[Unbegriffe_Seminarplan_Übung.pdf]]
---
@@ -1,28 +0,0 @@
---
tags:
- Note
- Uni
timestamp: 13.05.2026 - 14:12
title: 04. Nietzsche - Exzerpte - Note
---
![[logo.png]]
# Nietzsche >Über Wahrheit & Lüge<
*Frage: Was sind Metaphern?*
- **Wahrheit** ist etwas erzeugtes, durch die lange Rezeption in der Gesellschaft wurde aus einer Idee / Relation eine Wahrheit (Akzeptiertes Wissen).
- Umschrieben mit dem Beispiel der Münze, welche ohne Prägung ihren Wert (Wahrheit) verliert.
> [!info] Zitat Vgl. 880-881
> Ein bewegliches Heer von Metaphern, Metonymien, Anthropomorphismen kurz ein e Summe von menschlichen Relationen, die, poetisch und rhetorisch gesteigert, übertragen, geschmückt wurden, und die nach langem Gebrauche einem Volke fest, canonisch und verbindlich dünken: die Wahrheiten sind Illusionen, von denen man vergessen hat, dass sie welche sind, die abgenutzt und sinnlich kraftlos geworden sind, Münzen, die ihr Bild verloren haben und nun als Metall, nicht mehr als Münzen in Betracht kommen.
- Als **Metapher** sind alle Bezeichner & ihre Relationen beschrieben
- **Metaphern** können erstarren -> Vgl. **Wahrheit**
> [!info] Vgl. 883
> Nur durch das Vergessen jener primitiven Metaphernwelt, nur durch das Hart- und Starr-Werden einer ursprünglichen in hitziger Flüssigkeit aus dem Urvermögen menschlicher Phantasie hervorströmenden Bildermasse, [...]
> [!info] Vgl. 879
> Ein Nervenreiz zuerst übertragen in ein Bild! erste Metapher. Das Bild wieder nachgeformt in einem Laut! Zweite Metapher.
---
@@ -1,54 +0,0 @@
---
tags:
- Note
- Uni
timestamp: 10.06.2026 - 13:47
title: 08. Adorno - Gesellschaft - Note
---
![[logo.png]]
![[logo 1.png]]
![[Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal.pdf]]
# Notizen
> ([[Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal.pdf#page=1&selection=50,26,51,36&color=important|Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal, p.1]])
> Adorno spricht von einem „emphatischen Begriff“, dem bei ihm eine „emphatische Theorie der Gesellschaft“ entspricht
- Gesellschaft ist nicht fassbar aber ein Vermittlungskonstruckt
> ([[Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal.pdf#page=1&selection=70,0,71,91&color=important|Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal, p.1]])
> Um zu veranschaulichen, was unter einer solchen Vermittlung zu verstehen ist, verweist Adorno immer wieder auf die ökonomische Theorie von Karl Marx und hier insbesondere auf Warentausch und Lohnarbeit.
> ([[Adorno_Gesellschaft_1965.pdf#page=4&selection=89,0,127,12&color=important|Adorno_Gesellschaft_1965, p.4]])
> Vermittlung ohne das Vermittelte, ohne die Elemente: Einzelmenschen, Einzelinstitutionen, Einzelsituationen existierte, so wenig existieren diese ohne die Vermittlung.
> ([[Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal.pdf#page=1&selection=78,0,79,73&color=important|Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal, p.1]])
> Obwohl Adorno sein Paradigma für Gesellschaft als Vermittlungsbeziehung nicht eigens begründet, sind Warentausch und Lohnarbeit nicht willkürlich gewählte Vermittlungsformen.
> ([[Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal.pdf#page=1&selection=87,0,88,39&color=red|Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal, p.1]])
> Vermittlung zu erfahren, ist für Adorno aber wie gesagt die Erfahrung der Gesellschaft, die damit zum Gegenstand der Reflexion werden konnte.
> ([[Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal.pdf#page=2&selection=6,1,10,46&color=important|Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal, p.2]])
> Adorno verweist in diesem Zusammenhang vor allem auf den Antagonismus zwischen denjenigen, die in einer durch den Tausch organisierten Gesellschaft ihre Arbeitskraft verkaufen müssen und jenen, die fremde Arbeitskraft kaufen und in der Folge von der Aneignung der Mehrarbeit anderer leben können.
> ([[Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal.pdf#page=2&selection=30,21,32,3&color=important|Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal, p.2]])
> ([[Adorno_Gesellschaft_1965.pdf#page=15&selection=171,0,197,8&color=important|Adorno_Gesellschaft_1965, p.15]])
> "Die Schwerkraft der gesellschaftlichen Verhältnisse tut alles dazu, jenen Schein zu verdichten.“
- Welcher Schein?
> ([[Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal.pdf#page=2&selection=44,0,46,25&color=red|Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal, p.2]])
> Damit lenkt Adorno die Aufmerksamkeit nicht nur auf die innere Verfassung der Menschen und ihre Prägung durch die Gesellschaft. Er überschreitet das ökonomische Gesellschaftsparadigma auch auf eine umfassende Vermittlung aller Lebensbereiche hin.
> ([[Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal.pdf#page=2&selection=63,51,65,42&color=note|Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal, p.2]])
> Sie ist bei Adorno eine Reaktion auf die geschichtliche Erfahrung des Nationalsozialismus, in dem sich zeigte, dass Ressentiment und autoritäre Persönlichkeitsstrukturen die sozialen Beziehungen insgesamt prägen.
- Verhältnis? / Vermittlung?
- Ökonomische Ebene liegt unter der Gesellschaft
- ein Individuum ist immer Teil einer Gesellschaft, da es an die Ökonomie der Gesellschaft gebunden ist
---
@@ -1,44 +0,0 @@
---
title: 10. Hannah Arendt - Note
tags:
- Note
timestamp: 17.06.2026 - 14:15
---
Eine Autor:in ist für mich...
- ein Kollektiv schreibschaffender
- eine diskursive Funktion (siehe Focault)
Mit dem Einsatz von (KI) LLMs verstehe ich...
- ein variables Werkzeug welches mir als Gedankenhilfe dient
# Macht
- Wille zur Macht -> Unterwerfungsinstinkt
- Herrschaft des Volkes über den Menschen S.62
- Macht wird verliehen
- Politische Institutionen sind Manifestationen von Macht S.63
-> Benötigen die lebendige Macht des Volkes
- Stärke vs. Gehorsam
- Staatsmacht ist eine gesonderte Form der Macht
> [!PDF|important] [[Arendt_-_Macht_und_Gewalt.pdf#page=30&selection=30,42,37,25&color=important|p.30]]
> Macht entsteht, wann immer Menschen sich zusammentun und gemeinsam handeln, ihre Legitimität beruht nicht auf den Zielen und Zwecken, die eine Gruppe sich jeweils setzt ; sie stammt aus dem Machtursprung, der mit der Gründung der Gruppe zusammenfällt.
> [!PDF|important] [[Arendt_-_Macht_und_Gewalt.pdf#page=14&selection=9,50,15,43&color=important|p.14]]
> Macht des Volkes nicht mehr hinter ihnen steht und sie stützt. Dies ist, was Madison meinte, wenn er sagte, daß alle Regierungen letztlich auf »Meinung« beruhen, ein Wort, das für die verschiedenen monarchischen Staatsformen so gültig ist wie für die Demokratie, die ausdrücklich ihre Legitimität aus dem Volkswillen herleitet.
Jemand darf Reich sein -> Legitimation
# Gewalt
> [!PDF|yellow] [[Arendt_-_Macht_und_Gewalt.pdf#page=5&selection=57,8,57,52&color=yellow|p.5]]
> »das Monopol legitimer physischer Gewaltsam-
> [!PDF|yellow] [[Arendt_-_Macht_und_Gewalt.pdf#page=6&selection=2,0,12,16&color=yellow|p.6]]
> keit«. »Wenn nur soziale Gebilde beständen, denen die Gewaltsamkeit als Mittel unbekannt wäre, dann wurde der Begri/ Staat fortgefallen sein, dann wäre eingetreten, was man … als Anarchie bezeichnen würde.« 48 Der »Staatssinn« ist nach Hegel ein »Sinn des Regierens und Gehorchens«.
> [!PDF|red] [[Arendt_-_Macht_und_Gewalt.pdf#page=15&selection=18,0,47,13&color=red|p.15]]
> Der Extremfall der Macht ist gegeben in der Konstellation : Alle gegen Einen, der Extremfall der Gewalt in der Konstellation : Einer gegen Alle. Und das letztere ist ohne Werkzeuge, d. h. ohne Gewaltmittel niemals möglich. Deshalb ist die o- gehörte Behauptung, eine Handvoll unbewa/neter Extremisten sei imstande, »gewaltsam« durch Geschrei, Spektakel, Krawall den Abbruch starkbesuchter Vorlesungen zu erzwingen, obwohl eine große Mehrzahl für deren normale Durchführung stimmte, so irreführend. (An einer deutschen Universität soll kürzlich sogar ein einsamer »Protestierer« solch einen seltsamen Sieg über mehrere hundert Studenten für sich verbucht haben können.
> [!PDF|red] [[Arendt_-_Macht_und_Gewalt.pdf#page=16&selection=16,33,23,51&color=red|p.16]]
> (Man braucht sich nur vorzustellen, was geschehen wäre, wenn ein oder ein paar unbewa/nete Juden im Vor-Hitler-Deutschland versucht hätten, die Vorlesung eines antisemitischen Professors zu unterbrechen, und die Absurdität des Geredes von der »Handvoll« extremer Elemente springt in die Augen.)
---
@@ -48,9 +48,15 @@ title: Überblick - Note
- [[10. Hannah Arendt]]
**11. Sitzung**:
- [[10. Macht & Subjekt]]
- [[11. Macht & Subjekt]]
- [[Foucault,_Michel_-_Subjekt_und_Macht.pdf|Subjekt & Macht - Focault]]
**12. Sitzung**:
- [[12. Claude Lefort - Jean-Luc Nancy]]
- [[Lefort_-_Die_Frage_der_Demokratie.pdf|Frage der Demokratie - Claude Lefort]]
- [[Nancy_-_Brüderlichkeit.pdf|Brüderlichkeit - Jean-Luc Nancy]]
# Hausarbeit
**Vorarbeit**: