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Notes/Semester/14. SoSe 26/Grund & Unbegreiflichkeit/Seminar/08. Adorno - Gesellschaft.md
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2026-06-25 16:19:14 +02:00

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timestamp: 10.06.2026 - 13:47
title: 08. Adorno - Gesellschaft - Note
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![[Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal.pdf]]
# Notizen
> ([[Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal.pdf#page=1&selection=50,26,51,36&color=important|Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal, p.1]])
> Adorno spricht von einem „emphatischen Begriff“, dem bei ihm eine „emphatische Theorie der Gesellschaft“ entspricht
- Gesellschaft ist nicht fassbar aber ein Vermittlungskonstruckt
> ([[Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal.pdf#page=1&selection=70,0,71,91&color=important|Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal, p.1]])
> Um zu veranschaulichen, was unter einer solchen Vermittlung zu verstehen ist, verweist Adorno immer wieder auf die ökonomische Theorie von Karl Marx und hier insbesondere auf Warentausch und Lohnarbeit.
> ([[Adorno_Gesellschaft_1965.pdf#page=4&selection=89,0,127,12&color=important|Adorno_Gesellschaft_1965, p.4]])
> Vermittlung ohne das Vermittelte, ohne die Elemente: Einzelmenschen, Einzelinstitutionen, Einzelsituationen existierte, so wenig existieren diese ohne die Vermittlung.
> ([[Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal.pdf#page=1&selection=78,0,79,73&color=important|Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal, p.1]])
> Obwohl Adorno sein Paradigma für Gesellschaft als Vermittlungsbeziehung nicht eigens begründet, sind Warentausch und Lohnarbeit nicht willkürlich gewählte Vermittlungsformen.
> ([[Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal.pdf#page=1&selection=87,0,88,39&color=red|Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal, p.1]])
> Vermittlung zu erfahren, ist für Adorno aber wie gesagt die Erfahrung der Gesellschaft, die damit zum Gegenstand der Reflexion werden konnte.
> ([[Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal.pdf#page=2&selection=6,1,10,46&color=important|Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal, p.2]])
> Adorno verweist in diesem Zusammenhang vor allem auf den Antagonismus zwischen denjenigen, die in einer durch den Tausch organisierten Gesellschaft ihre Arbeitskraft verkaufen müssen und jenen, die fremde Arbeitskraft kaufen und in der Folge von der Aneignung der Mehrarbeit anderer leben können.
> ([[Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal.pdf#page=2&selection=30,21,32,3&color=important|Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal, p.2]])
> ([[Adorno_Gesellschaft_1965.pdf#page=15&selection=171,0,197,8&color=important|Adorno_Gesellschaft_1965, p.15]])
> "Die Schwerkraft der gesellschaftlichen Verhältnisse tut alles dazu, jenen Schein zu verdichten.“
- Welcher Schein?
> ([[Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal.pdf#page=2&selection=44,0,46,25&color=red|Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal, p.2]])
> Damit lenkt Adorno die Aufmerksamkeit nicht nur auf die innere Verfassung der Menschen und ihre Prägung durch die Gesellschaft. Er überschreitet das ökonomische Gesellschaftsparadigma auch auf eine umfassende Vermittlung aller Lebensbereiche hin.
> ([[Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal.pdf#page=2&selection=63,51,65,42&color=note|Schmidt_Gesellschaft_als_Schicksal, p.2]])
> Sie ist bei Adorno eine Reaktion auf die geschichtliche Erfahrung des Nationalsozialismus, in dem sich zeigte, dass Ressentiment und autoritäre Persönlichkeitsstrukturen die sozialen Beziehungen insgesamt prägen.
- Verhältnis? / Vermittlung?
- Ökonomische Ebene liegt unter der Gesellschaft
- ein Individuum ist immer Teil einer Gesellschaft, da es an die Ökonomie der Gesellschaft gebunden ist
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