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27.05.2026 - 14:21 | 05. Über die Ästhetische Erziehung - Note |
Schiller
Schiller_-_Über_die_ästhetische_Erziehung_des_Menschen_Auszug.pdf Freie Subjekte, Menschen die aus der Schönheit zur Freiheit erfahren haben Revolution -> Wahrnehmung wird neu Gedacht Form & Sachtrieb (zu wenig, benötigt drittes) Realität & Form stehen im Konflikt Mensch ist Form, als Gestalt, unendlich Formbar in seinen Ideen Unlösbarer Konflikt von Veränderung & Stillstand -> Sturm & Drang Mensch sein ist gebunden, mit einem Anteil an dem Moment von Unendlichkeit Künstlerische Praxis ist zwischen Regel & Ideellem (Ausführung belebt Idee, Idee belebt Ausführung) Kräfte stören Prozess der Aufklärung, wie gewinnt man Mündigkeit?
[!danger] Form & Sachtrieb Der Sachtrieb will, daß Veränderung sei, daß die Zeit einen Inhalt habe; der Formtrieb will, da.B die Zeit aufgehoben, daß keine Veränderung sei
Formtrieb:
- Raum der Vernunft
- Ideenwelt in der dinge vollkommen sind -> Realität Abbildungen des Vollkommenen
Sachtrieb:
- "Die Stoffliche / Physische" Seite
- Die Lüge, man soll nicht lügen, es gibt aber Gründe
- Bsp.: NS Zeit "Hast du Juden versteckt?"
Formtrieb <-> Sachtrieb ambivalent
Der Sachtrieb schließt aus seinem Subjekt alle Selbsttätigkeit und Freiheit,
- Grundlegende Bedürfnisse (Bsp. Hunger) müssen erfüllt werden, da sonst keine Freiheit möglich
- Sachtrieb verhindert das es Freiheit geben kann
- Fokus liegt auf Formtrieb
[!danger] Spieltrieb Der Gegenstand des Spieltriebes, in einem allgemeinen Schema vorgestellt, wird also lebende Gestalt heißen können; ein Begriff, der allen ästhetischen Beschaffenheiten der Erscheinungen, und mit einem Worte dem, was man in weitester Bedeutung Schönheit nennt, zur Bezeichnung dient.
- Wechselwirkung zwischen: Wahrnehmung <-> Vernunft
- Anregung der Sinne
- Ästhetische Reproduktion
- Bezogen auf ein künstlerisches Werk